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ENplus

Das Hauptziel des Projektes „European Pellet Quality Certification“ ist die Schaffung und Umsetzung eines ambitionierten und einheitlichen Zertifizierungssystems für Pellets in Europa,

genannt "ENplus", welches sowohl durch den Wärme- als auch durch den Strommarkt genutzt wird. Es soll sowohl angewendet werden für den innereuropäischen Handel als auch für Importe in die EU.

Nutzer von ENplus (=Zertifikatsinhaber) sind Unternehmen, die eine hohe Qualität von Holzpellets produzieren oder damit handeln und die sich in einem Vertrag mit einer Zertifizierungsstelle oder einer Systemunterstützungsorganisation verpflichtet haben, die Vorschriften des ENplus-Zertifizierungssystems, so wie sie im System-Handbuch niedergelegt sind, einzuhalten.

Gegenstand des Zertifizierungssystems ENplus sind folgende wesentlichen Punkte:

  • Voraussetzungen für die Holzpellet-Produktion und Qualitätssicherung
  • Anforderungen an das Produkt (ISO 17225-2)
  • Voraussetzungen für die Kennzeichnung, Logistik und Zwischenlagerung
  • Voraussetzungen für die Lieferung an Endkunden

Die Komponenten des Zertifizierungs-Programms sind im Wesentlichen:

  • Inspektion und Bestätigung der Konformität einerseits der Holzpellets zu den europäischen Normen und andererseits der gesamten Produktionskette - von der Herstellung, über eine fachgerechte Lagerung bis zur Logistik zum Endkunden -; beide entsprechend der Anforderungen in diesem Handbuch,
  • Spezifikationen für das Qualitätsmanagement des Zertifikatinhabers (Anlagen und Prozesse, Qualifikation der Mitarbeiter, Dokumentationspflichten, interne Qualitätskontrolle).
  • Durchführung der externen Inspektionen und der Zertifizierung, Lizenz-Erteilung, Widerruf sowie Bearbeitung von Beschwerden.


Die PCU Deutschland GmbH, Mitglied der Control Union, ist eine Zertifizierungsorganisation, die weltweit für Produzenten und Händler von Holzpellets die Zertifizierung nach dem ENplus-Zertifizierungssystem anbietet.